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von Nobbi 31.01.2016 15:39

DIE NETZ-ENTE
Der Affe springt ins Wasser – und alle anderen springen nach …




Wahrscheinlich ausgehend vom (mittlerweile nicht mehr online stehenden) spanischen Roller-Blog 1000scooters über die gewöhnlich kreativ informierte französische Scooter Station und den dichterisch begabten ialienischen Motoblog machte bald nach der EICMA-Präsentation des BMW Concept C der KTM-V2-Roller SC-Duke mit 72 kW (98 PS Leistung) die Internet-Runde, gefolgt von sorgfältigen deutschen Vervielfältigungen und jubelnden KTM-Scooter-Fans von Borneo bis Dubai.

Was ist dran? Genau nix! Der gewöhnlich bestens informierten „motomobil“-Redaktion verbleibt die Korrektur, dass die kolportierten Details wie eine Vorstellung Ende 2011 und ein Preis von unter 10.000 Euro schlichtweg nicht funktionieren; dass in den schwächelnden Grafik-Entwurf nicht einmal ein gekippter oder geschrumpfter V2 hineinpasst – und dass in Mattighofen weder das Vorstandsbüro noch andere Chef-Etagen etwas von einem Duke-Maxiroller wissen. Die internationalen Verkaufszahlen des GP 800 von Gilera mit V2-Motor sind weit davon entfernt, dass man sie unbedingt mit einem 1000-Kubik-Großroller mit Variomatik übertreffen müsste.


Es bleibt bei der erstmals von „motomobil“ exklusiv im Sommer 2010 veröffentlichten Nachricht (siehe Interview mit KTM-Chef Stefan Pierer): Die ersten – ein oder zwei – KTM-Roller treffen spätestens 2013 ein; eine Motorgruppe deckt die Hubräume von zirka 100 bis 200 Kubik ab, während eine zweite Motorgruppe (über Bohrung und Hub) die Kubaturspreizung von 250 Kubik aufwärts bedient.

Weitere fundierte technische Daten und News über die aktuelle KTM-Roller-Entwicklung werden – bis auf allfällige Internet-Fakes – in den nächsten Monaten spärlich werden: Denn die Scooter-Agenden wurden mittlerweile weitgehend an den indischen 32-Prozent-Partner Bajaj Auto Ltd. ausgelagert – mit der plausiblen Überlegung, dass der in gigantischer Stückzahl produzierende asiatische Leichtmotorrad-Hersteller wesentlich mehr Roller-Erfahrung in den kommenden KTM-Scooter einbringen kann als der oberösterreichische Offroad- und Streetbike-Spezialist. Und schließlich gibt’s in Indien auch ein beträchtliches Marktpotenzial. Die typische KTM-Handschrift wird dennoch vorhanden sein: Nach den vorliegenden „motomobil“-Informationen wird auch beim KTM-Bajaj-Roller der Salzburger Top-Designer Gerald Kiska für den spannenden und unverwechselbaren Auftritt sorgen.

von Nobbi 31.01.2016 15:35

DER MODERNE PENDLER
Die Yamaha-Premiumroller mit 125, 250 und 400 Kubik kommen in einer zusätzlichen Exklusiv-Variante




Schon mit den „Standardversionen“ der drei X-Max-Versionen ist der anspruchsvolle Rollerfahrer bestens gekleidet: tadellose Fahrwerks- und Bremseigenschaften; viel Platz für Fahrer, Passagier und Gepäck; sowohl ansprechendes als auch funktionelles Design. Der 125er empfiehlt sich besonders für den Stadt- und Kurzstreckenverkehr, für 16-jährige oder für den Autoführerschein mit B111-Zusatz; der 250er ist bereits sehr gut tourentauglich; und der sportliche Yamaha X-Max 400 kombiniert Langstreckenqualitäten mit der Agilität der Scooter-Mittelklasse.



Wie bereits seit 2015 vom T-Max 530 bekannt, gibt es in der 2016er-Yamaha-Rollerpalette die prestigeträchtigen „Iron-Max“-Sonderversionen auch für die X-Max-Modelle. Optik und Haptik der hochwertigen Ausstattung wird dadurch auf ein neues Niveau gehoben – das sind die Goodies:

– Liquid-Darkness-Farbgebung wie beim T-Max 530 Iron Max
– qualitativ hochwertiger Doppelsitz mit eingestanztem Logo und goldenen Nähten sowie separater Rückenlehne
– Spezial-Embleme im Aluminiumlook
– texturierte innenliegende Pads
– Fußplatten aus Aluminium
– LED-Positionsleuchte
– matt verchromte Zierringe an den Rundinstrumenten
– matt verchromte Lenkerabdeckung
– schwarz lackierte Griffenden
– Instrumente mit weißer Hintergrundbeleuchtung (125 und 250 Kubik)

Der genaue Verkaufsstart der 2016er X-Max Iron Max wird noch bekanntgegeben. Ausgehend von den Gepflogenheiten bei der Special Edition des T-Max darf man annehmen, dass die Preise etwa 300 Euro höher als die Straßenpreise der Normalmodelle sein werden; www.yamaha-motor.at

von Nobbi 31.01.2016 15:30

WIR ROLLEN FORT
Schon die „normale“ GTS 300 hat gute Reisetauglichkeit. Die seit Sommer 2015 neue Version „Touring“ bessert das weiter auf



Seit Mitte 2014 gibt es die GTS 300 Super (Test in „motomobil“-Folge 016 und auf www.motomobil.at) mit kleinen Designretuschen, verbesserter Vorderradschwinge, ABS, Antischlupfregelung, neuem Cockpit, USB-Anschluss und minimal vergrößertem Sitzbankstauraum. Die Variante „Touring“ kommt mit Speziallackierung, zusätzlichem Gepäckträger vorne und kleinem Windschild.

Der Chromgepäckträger und der Flyscreen würden im Zubehör ohne Montage 378 Euro kosten, also ist der Preis der Touring von 6599 Euro (Aktionspreis, 200 Euro mehr als die reguläre GTS) durchaus ein Anreiz, wenn man sich diese Teile sowieso wünscht. Dafür kriegt man dann auch noch den Touring-Schriftzug an der vorderen Gepäckfachklappe, die Sitzbank in der Sonderfarbe Braun und den Lack der Blechkarosserie im interessanten Farbschema „Silk Grey“.

Dieses Silbergrau wirkt auf einigen der Touring-Werksfotos eher unspektakulär, aber in natura hat es etwas für sich: Es ist besonders im Sonnenlicht leicht schimmernd und irisierend, fast wie eine Two-tone-Lackierung, und die GTS sieht damit sehr nobel und edel aus. Das Windschild in dieser Version ist wie erwähnt nicht groß, die Überraschung ist aber weitaus größer: Zum einen demoliert es die flüssige GTS-Optik nicht so wie das ganz hohe Vespa-Windschild, das sich wie ein Kasten in den Wind stemmt, zum anderen bietet es erstaunlich guten Wetterschutz.



Trägt man einen Integralhelm und duckt sich nur ganz wenig hinter die Scheibe, bleibt man auch bei einem kräftigen kurzen Regenguss weitgehend trocken; lediglich die Hände bleiben im Wetter. Ein sehr empfehlenswertes Accessoire, das für das Winterhalbjahr mit zwei kleinen Handgriffen schnell gegen das große Schild mit Handschutz ausgetauscht werden kann. Auf den Treibstoffverbrauch scheint sich der Flyscreen nicht auszuwirken – der 278-Kubik-Vierventiler mit seinen 15,8 kW (21,5 PS) hat auch in der Touring einen Testverbrauch von 3,3 bis 3,7 Litern auf hundert Kilometer; die Höchstgeschwindigkeit von gut 120 Stundenkilometern ist immer irgendwie machbar.

Das Update mit Antiblockiersystem und ASR ist mit einem lachenden und einem weinenden Auge zu sehen. Die Sinnhaftigkeit von ABS (besonders bei der kleinen Vespa-12-Zoll-Radgröße) steht außer Zweifel; auch das ASR als softwaremäßiges Nebenprodukt der Regelelektronik ist eine positive Dreingabe. Dass man gerade bei den GTS-Versionen mit dem Sicherheitsmerkmal ABS (das Testexemplar aus 2014 war also kein Einzelfall) für gleiche Verzögerung deutlich höhere Handkraft an den Bremshebeln braucht als bei den Varianten ohne ABS, ist diskussionswürdig.
Was soll denn das für einen Sinn haben? Zum Beispiel zeigt die anfangs 2015 als Revival erschienene GTS 250 (Test in „motomobil“-Folge 020 und auf www.motomobil.at), dass Piaggio die Scheibenbremsanlage in der konventionellen Bauart sehr wohl höchst wirkungsvoll und dabei gut dosierbar und betriebssicher abstimmen kann.

Trotzdem ist die GTS insgesamt auch als Touring eine sehr runde und harmonische Sache. Die Vorbereitung für die Vespa Multimedia Platform (VMP) ist wieder dabei – für Android- und iOS-Telefoninos kann man sich eine Applikation aus dem Netz ziehen, die dann Bordcomputer spielt, ebenso Navi, Drehzahlmesser, Motorprüfstand, und die sogar abgefahrene Reifen erkennen kann. Freilich eignet sich die Vespa GTS 300 Touring auch ganz hervorragend als Stadtroller – aber ein bisschen Fernweh macht sie schon!

TECHNISCHE DATEN: VESPA GTS 300 TOURING ABS
MOTOR 1-Zyl.-4-Takt, üssig gekühlt, SOHC, 4 Ventile, EFI
HUBRAUM 278 ccm
LEISTUNG 15,8 kW (21,5 PS) bei 7500/min
DREHMOMENT 22,3 Nm bei 5000/min
GETRIEBE autom. Kupplung, stufenlose Variomatik
FAHRWERK selbsttragende Stahlblechkarosserie
AUFHÄNGUNG vo/hi Einarmschwinge/Stereofederbeine
RADSTAND 1370 mm
FEDERWEG vo/hi 86/101 mm
BEREIFUNG vo/hi Michelin City Grip 120/70-12, 130/70-12
BREMSEN vo/hi Scheibe 220 mm/Scheibe 220 mm, ABS
SITZHÖHE 790 mm
TANKINHALT 9,5 l
GEWICHT (fahrfertig) 160 kg
HÖCHSTGESCHWINDIGKEIT ca. 120 km/h
TESTVERBRAUCH 3,3 bis 3,7 l/100 km
PREIS (Aktionspreis) € 6599,–
VERTRIEB/INFO www.vespa.at

von Nobbi 31.01.2016 15:24

Motorrad Batterielader: 8 Ladegeräte im Test

Die GTÜ testet Batterielader für Motorräder - Acht Ladegeräte für Motorrad-Akkus von 35 bis 100 Euro im Vergleich:

GTÜ testet Batterielader für Motorräder: Startklar durch die Winterpause

Wer nicht gerade zur Fraktion der Eisenharten gehört, die sogar bei Schnee und Eis mit dem Motorrad unterwegs sind, der gönnt seinem Bike nunmehr eine Pause bis zum Frühjahr. Schön wär’s, wenn die Maschine nach dem Winterschlaf zuverlässig wieder anspringt. Keine schlechte Idee ist es, den Motorrad-Akku dafür ans Ladegerät zu hängen und ihn so fit zu halten. Wer jetzt freilich im Keller nach dem alten linearen Lader kramt, um die Batterie dann möglicherweise zu Tode zu kochen, sollte sich vielleicht besser ein neues Gerät mit intelligenter Elektronik zulegen. Eines für alle: Motorrad und Auto. Die GTÜ Gesellschaft für Technische Überwachung hat acht derartige Stromspender geprüft.
Testsieger mit dem Prädikat „sehr empfehlenswert“ wurde das CTEK MXS 5.0 (siehe Tabelle). Sechsmal vergaben die GTÜ-Prüfer die Note „empfehlenswert“, in der Reihenfolge ihrer Platzierung für
GYS FLASH 4A, Banner ACCUCHARGER 12V/3A,
AEG LM 4.0 6/12V,
Bosch C3 6/12V,
Saito ProCharger XL und OptiMATE 6 Ampmatic.

So hat die GTÜ die Motorrad Batterielader getestet:
In sechs großen Kapiteln wurden die Testkandidaten auf Herz und Nieren geprüft. Dabei ging es um ein gutes Dutzend funktioneller, elektrischer und qualitativer Prüfungen im Testlabor. Mit Sichtprüfung sowie Bewertung der Bedienung und der Preise komplettierten die GTÜ-Prüfer den umfassenden Leistungsvergleich.
Im Kapitel Funktionsumfang befassten sich die GTÜ-Ingenieure unter anderem auch mit der Frage, wie sich die Geräte in ihrer Ladeleistung an die Kapazität der Fahrzeugbatterie anpassen können. Die meist kleineren Motorradbatterien sollten schließlich nicht überbelastet werden, nur weil die Lader auch für größere Akku-Packs geeignet sind. Das war bei keinem der Testmuster ein gravierendes Problem, denn bei allen Modellen passt sich die Stromstärke automatisch dem Ladezustand der Batterie an. CTEK, GYS FLASH, Bosch und Saito verfügen darüber hinaus auch noch über die direkte Möglichkeit, zwischen Motorrad- und Autobatterie umzuschalten. So sorgen diese Geräte für eine noch schonendere Aufladung des Bike-Akkus bei von Haus aus reduziertem Ladestrom.
Bei modernen Ladegeräten geht es allerdings um mehr. Am wichtigsten war den GTÜ-Experten die Qualität des Lade- und Ladeerhaltungsverfahrens, die bei der Benotung mit zehn Prozent der maximal erzielbaren Gesamtpunktzahl in die Bewertung einfloss. Idealerweise sollten die Akkus mit dem sogenannten IUoU-Ladeverfahren möglichst schonend bis zur
Ladeschlussspannung aufgeladen werden, um dann in eine Nachladephase und einen Erhaltungsmodus zu wechseln, der die Batterie stets bei optimaler Leistungsfähigkeit hält. Die Hälfte der Probanden, nämlich CTEK, Banner, Saito und OptiMATE erfüllen dieses Kriterium und bekommen in dieser Disziplin volle Punktzahl.
CTEK und Saito sind zudem die beiden Geräte im Testfeld, die eine sogenannte Regenerierungsfunktion für die Batterie ermöglichen. Mit der lässt sich so manche durch Säureschichtung angeschlagene Nassbatterie hinsichtlich Kapazität und Startfähigkeit wieder aufs ursprüngliche Niveau liften. Das Saito ProCharger XL bietet obendrein als einziges Gerät eine zusätzliche Lademöglichkeit von Lithium-Batterien und eine CAN-Bus-Option. Schade, dass im Zuge der Qualitätsprüfungen das Saito als einziger Kandidat den Falltest nicht bestand. Nach fünfmaligem „Absturz“ aus 85 Zentimeter Tischhöhe auf den Industrieboden arbeitete die Elektronik nicht mehr zuverlässig, trotz äußerlich kaum erkennbarer Schäden. Das kostete wertvolle Punkte, ohne die sich der sonst gar nicht so üble ProCharger plötzlich auf den hinteren Rängen wiederfand. Im Kältetest bei minus 20 Grad in der Kältekammer war keines der getesteten Geräte zu beanstanden.
Zumeist gute bis sehr gute Ergebnisse notierten die GTÜ-Profis bei den elektrischen Prüfungen, etwa hinsichtlich Kurzschlussfestigkeit, Ladbarkeit tief entladener Batterien oder Verpolungsschutz.
Natürlich spielt auch der Anschaffungspreis bei der Kaufentscheidung eine Rolle. Deshalb setzten die GTÜ-Prüfer die Anschaffungskosten der Testgeräte ins Verhältnis zu ihrer Leistungsfähigkeit. Das im Testfeld mit Abstand billigste Gerät, das Einhell BT-BC 4D erreicht hier zwar maximale Punktzahl, freilich ohne deshalb in der Gesamtwertung nach vorne rücken zu können. Ganz oben das CTEK MXS 5.0 mit 90 Prozent der maximal erzielbaren Punktzahl. Dafür gab’s das exklusive Prädikat „sehr empfehlenswert“, das den hohen Preis von knapp 100 Euro dann doch wieder etwas relativiert. www.gtue.de
Stuttgart, den 26. Januar 2016

von Nobbi 31.01.2016 15:21

Aktuelle Motorrad-Gerichtsurteile

Motorrad-Gerichtsurteile. Wie das Gericht entschied im Fall: Beweislage bei Kollision zweier Motorradfahrer im Gegenverkehr.

Wird ein Motorradfahrer in einer Rechtskurve zu weit nach links getragen, vollzieht er dann jenseits seiner Fahrbahnmitte eine Vollbremsung und kollidiert letztendlich auf der Gegenfahrbahn mit einem entgegenkommenden Motorrad, lässt dies typischerweise auf einen Fahrfehler des seine Fahrspur verlassenden Motorradfahrers schließen, der seine 75-prozentige Haftung für das Unfallgeschehen rechtfertigen kann.

Das Oberlandesgericht Hamm, Az: 9 U 131/14 entschied dies in seinem Urteil vom 08.09.2015.

Der Kläger befuhr mit seinem Motorrad eine kurvige Straße in Schmallenberg. Im Bereich einer - aus Sicht des Klägers - Rechtskurve kollidierte das klägerische Motorrad mit dem vom Beklagten gefahrenen Motorrad auf der Gegenfahrbahn. Zum Unfallhergang hat der Kläger behauptet, dass ihm der Beklagte zunächst auf seiner, des Klägers, Fahrspur entgegengekommen sei und so ihn, den Kläger, zu einer Vollbremsung veranlasst habe, durch welche er geradeaus in Richtung Fahrbahnmitte auf die Gegenfahrbahn gerutscht
sei. Der Beklagte hat demgegenüber vorgetragen, auf seiner rechten Fahrbahnseite gefahren zu sein, während der Kläger die Kontrolle über sein Motorrad verloren habe und deswegen in der Kurve auf die Fahrbahn des Beklagten gefahren sei.

Infolge der Kollision erlitt der Kläger schwere Verletzungen. Vom Beklagten hat er unter Berücksichtigung eines 50-prozentigen Mitverschuldens Schmerzensgeld sowie Schadensersatz für materielle Schäden am Motorrad, an der Kleidung sowie für Verdienstausfall und versäumte Haushaltsführung verlangt.

Die erste Instanz hat der Klage dem Grunde nach mit einer 25-prozentigen Haftungsquote des Beklagten stattgegeben. Diese Entscheidung hat das Oberlandesgerichts Hamm bestätigt.

Nach dem eingeholten Sachverständigengutachten war der Sachverhalt nicht mehr aufzuklären. Allerdings sei nach Meinung des Oberlandesgerichts die Betriebsgefahr des klägerischen Fahrzeugs durch ein unfallursächliches Verschulden des Klägers erhöht worden und so ein mit 75 Prozent zu bewertendes Eigenverschulden des Klägers am Unfall anzunehmen. Für ein solches spreche ein vom Kläger nicht erschütterter Anscheinsbeweis. Der Kläger sei in einer Rechtskurve mit seinem Motorrad zu weit nach links getragen worden, habe dann jenseits seiner Fahrbahnmitte eine Vollbremsung vollzogen und sei auf der Gegenfahrbahn mit einem im Bereich der Mitte seiner Fahrspur fahrenden, entgegenkommenden Motorrad kollidiert. Ein derartiges Geschehen lasse typischerweise auf einen Fahrfehler des seine Fahrspur verlassenden Motorradfahrers schließen, der einen schuldhaften Verstoß gegen das Rechtsfahrgebot darstelle. Dass der
Kläger dabei auf ein sich näherndes und seinerseits auf der Gegenfahrbahn fahrendes Fahrzeug reagiert habe, sei ein atypischer und im vorliegenden Fall nicht ansatzweise feststehender Verlauf. Es gebe keinen Grund dafür, warum der Beklagte vor der - aus seiner Sicht - Linkskurve auf seine Gegenfahrbahn gefahren sein sollte.


Linksabbieger in einen Feldweg haftet gegenüber einem überholenden Motorradfahrer.

Das Oberlandesgericht Jena fällte am 26.03.2015 (Adajur-Doc.Nr: 106712) ein für Motorradfahrer sehr erfreuliches Urteil.

Das Gericht musste dabei in einem Zivilprozess über die Schadensersatzansprüche aus einem Unfall zwischen einem Motorradfahrer und einem links abbiegenden Pkw urteilen, wobei der Motorradfahrer vom Abbieger
angefahren wurde und zum Sturz kam.

Die Grundsatzfeststellungen des Urteils lauten dabei: Biegt ein Kfz-Fahrer außerorts auf einer Landstraße nach links in einen Feldweg ab und kommt es dabei zu einer Kollision mit einem Motorradfahrer, der den Kfz-Fahrer links überholt, haftet der Kfz-Fahrer allein. Das Verschulden des Abbiegers wiegt so schwer, dass die Betriebsgefahr des Motorrades dahinter zurücktritt.

Der Abbieger war gem. § 9 I S.3 StVO verpflichtet, vor dem Abbiegen auf den nachfolgenden Verkehr zu achten. Er wollte auf freier Strecke mit geringer Geschwindigkeit nach links in einen Feldweg abbiegen. Damit blockierte er für die Zeitdauer des Abbiegevorgangs die Fahrbahn. Da auf der Landstraße höhere Geschwindigkeiten als innerorts gefahren werden und der nachfolgende Verkehr an der Unfallstelle nicht mit einem Linksabbiegen in einen Waldweg rechnet, war das Abbiegen hier gefährlich und trafen den Autofahrer besondere Sorgfaltspflichten.

Quelle: ADAC

von Nobbi 08.12.2015 18:13

Vorschau 2016




Sonstiges
14.05.2016 Tagestreffen

Roller-Rebellen Bremen

Nur ein Treffen ohne Programm, Anmeldung erwünscht
29.05.2016 Rollergottesdienst 2016 (RoGo)

Rollerstammtisch Unterweser


10.06.-2.06.2016 Sommerfest Vespa und Rollerfreunde Fürth e.V.

Vespa Fürth

16.06.-19.06.2016 AN 650 Treffen

www.AN650.de

01.07.-03-07-2016 Burgmantreffen Fürstenau

Manfred Seidels Homepage

07.07.-10.07.2016 Hexagontreffen in Dassel

Hexagonforum

29.07.-31.07.2016 16. Wattwurmtreffen

Wattwürmer Esens

18.08.-21.08.2016 8. Thüringer August Event (TAE)

Info Seite

20.08.2016 7. Großrollertreffen in Hamm /Tagestreffen mit Ausfahrt

Grossrollerfreunde Hamm

02.09.-04.09.2016 20 Jahre Ammerländer Rollertreffen

Rollerclub Ammerland


11.09.2016 Sternfahrt

Lüneburger Rollerfahrer


05.10.-09-10.2016 Intermot Köln

Info Seite

von Nobbi 28.11.2015 16:11

Hier gibt es einen netten Artikel!!!

http://www.bikeundbusiness.de/showroom_b...660/?cmp=nl-244

von Nobbi 28.11.2015 16:07

Der weltweit bislang einzige Roller mit vier Rädern soll Begehrlichkeiten bei der Kundschaft wecken. Wie das funktioneiren soll, zeigt dieser Clip.

von Nobbi 08.04.2014 18:52

Nun steigt mit Kawasaki auch der vierte große Motorradhersteller aus Japan ins große Geschäft der großen Roller ein



Die Herausforderung, einen Markt, der sich bereits sortiert hat, aufzumischen, ist gewaltig. "Schauma mal, dann sehma scho", spielt es nicht. Kawasaki musste also einen ausgereiften Roller auf den Markt bringen, ohne Kinderkrankheiten, ohne die Fehler zu begehen, für die andere schon geprügelt wurden. BMW arbeitet jahrelang unter Hochdruck im geheimen Hinterzimmer, um diese Aufgabe zu meistern, Kawasaki ging einen vollkommen anderen Weg: Die Japaner schlossen Freundschaft mit Taiwan – oder anders: Kawasaki lässt seinen Scooter bei der Kwang Yang Motor Corporation, kurz Kymco bauen.



Der Kymco Downtown 300 garantiert also dafür, dass der Kawasaki-Roller vom Marktstart weg problemlos funktioniert. Dieses Modell nahmen die Kawasaki-Ingenieure und klebten es auf das weiße Blatt Papier, das stets als Ausgangsbasis dient und mit dem sich alle anderen Hersteller immer rühmen – selbst bei Facelifts würde eine solche Aussage nicht mehr wundern.



Doch zurück zum J300. Er ist nicht nur ein modifizierter Kymco, sondern wird auch in Taiwan, nach Anweisungen von Kawasaki gebaut. Auffälligste Änderung ist natürlich die aggressive Optik des J300, der, wie die Z- und ZR-Modelle mit finsterem Blick und scharf gezeichnetem Heck, auf bitterböse macht. Das ist er aber gar nicht. Kawasaki kommt beim Roller von der Einstellung ab, dass man eine starke Hand braucht, um eine Grüne zu bändigen.
Das Fahrwerk ist erstaunlich komfortabel, die Sitzbank haben die Japaner gut gepolstert und dafür sogar auf Stauraum verzichtet. Und damit auch kleinere Menschen gemütlich mit den Füßen auf den Boden glangen, haben sie sogar Aussparungen links und rechts in die Trittbretter gesäbelt.
Ein nettes Gimmick ist die Beleuchtung des Laderaums unter der Sitzpolsterung. Die schaltet sich nämlich nicht über einen herkömmlichen Schalter ein, wenn man die Bank hebt, und aus, wenn man die Bank senkt, sondern arbeitet über einen Bewegungssensor. Bankl offen lassen ist in der Garage also kein Problem für die Batterie – wenn man halt nicht zu viele Mäuse dort herumrennen hat, die dann erst wieder die Funzel angehen lassen.



Echte Kawasaki-Werte demonstriert der J300 an der Ampel und gibt sich auch in seiner Klasse keine Blöße. 28 PS und 29 Newtonmeter reichen selbst für längere Distanzen auf der Autobahn – da würde man sich nur ein wenig mehr Windschutz wünschen.
Aber ein großer Glasverbau überm Lenker wäre kein Designschlager. Eine 300er Vespa hat noch weniger Schutz, und da hat sich auch noch keiner beschwert. Im Rollersegment dürfte Aussehen wichtiger sein als Wetterschutz. Und Komfort wichtiger als Sportlichkeit – nur so lässt sich erklären, dass die sonst so knochenharten Kawasakis einen so kommoden Roller bauen.

Technische Daten:
Motor: 1 Zylinder-4-Takt-Motor
Hubraum: 299 ccm
Leistung: 20,3 kW (28 PS) bei 7.750 U/min
Drehmoment: 28,7 Nm bei 6.250 U/min
Kraftübertragung: Stufenl. Getriebe und Riemen
Radaufhängung vo: 37 mm Teleskop-Gabel
Radaufhängung hi: zwei Federbeine
Bremse vo: Scheiben, Ø 260 mm, 2-Kolben, ABS
Bremse hi: Scheiben, Ø 240 mm, 2-Kolben, ABS
Reifen vo: 120/80-14 M/C 58S
Reifen hi: 150/70-13 M/C 64S
Gewicht fahrfertig: 191 kg
Sitzhöhe: 775 mm
Preis: ab 5.550 Euro

von Nobbi 08.04.2014 18:43

Mehr Leistung sowie technische, optische und ergonomische Verbesserungen hat der Schweizer Hersteller Quadro Tecnologie seinem Dreirad-Roller mit Neigetechnik eingehaucht. Der Einzylinder-Viertaktmotor mit Vierventiltechnik und Einspritzung erreicht nun knapp 20 kW/27 PS und rund 125 km/h Höchstgeschwindigkeit. Der Quadro 350 S ist ab 6 995 plus 195 Euro Nebenkosten erhältlich.

Das neu entwickelte Triebwerk mit Flüssigkeitskühlung bringt seine Kraft via stufenloser Variomatik ans angetriebene Hinterrad mit 15 Zoll Durchmesser. Die beiden Federbeine weisen eine verstellbare Federvorspannung auf. Die Federung vorne übernimmt das hydraulisch-pneumatische Neigungssystem. Die Vorderräder haben 14 Zoll Durchmesser und federn unabhängig voneinander, die Hydraulik sorgt in Schräglage für gleichmäßigen Anpressdruck. Schräglagen bis 40 Grad sollen mit dem Quadro 350 S möglich sein und für richtiges Motorrad-Gefühl sorgen.

Für Verzögerung des fahrfertig 208 Kilogramm wiegenden Geräts sorgt das Drei-Scheiben-Kombibremssystem. Das zulässige Gesamtgewicht der 2,27 Meter langen und 80 Zentimeter breiten Maschine beträgt 480 Kilogramm. Wer seinen Autoführerschein vor dem 19. Januar 2013 gemacht hat, darf mit dem Quadro starten, alle anderen benötigen eine passende Zweiradlizenz.

Zu den Verbesserungen gegenüber dem Quadro 350 D zählen unter anderem eine verbesserte Sitzbank mit höherem Soziusplatz, ein größerer Heckträger, der auch ein Topcase aufnehmen kann, sowie erweiterte Cockpitinformationen: Außentemperatur und Kühlwassertemperatur werden nun auch angezeigt. Das Fahrzeug ist in den Farben Raw Black, Steel Gray, Blue Ocean Metallic und White Snow lieferbar über die MSA Motor Sport Accessoires GmbH in Weiden. Zur Probefahrt geht es via Online-Formular auf der Homepage www.quadro-vehicles.de. Interessenten können sich dort bei einem der über 100 Fachhändler anmelden.

von Nobbi 20.10.2012 21:58

Neue Fahrerlaubnis-Verordnung ab 19. Januar 2013!

Hier die Änderungen, die mit der Umsetzung der EU-Führerscheinrichtlinie 2006/126/EG in deutsches Recht ab dem 19. Januar 2013 in Kraft treten werden.

Für alle Führerscheinbesitzer gleichermaßen kommt folgende Änderung, bei der zwischen Fahrerlaubnis und Führerschein zu unterscheiden ist. Die Fahrerlaubnis ist sozusagen die nicht materielle Genehmigung, Fahrzeuge bestimmter Kategorien führen zu dürfen. Die Existenz dieser Erlaubnis wird durch das amtliche Dokument "Führerschein" bestätigt.


- ab dem 19.01.2013 neu ausgestellte Führerscheine für Zweiräder und PKW bis 3,5t sind 15 Jahre gültig und müssen dann (wie auch z.B. ein Personalausweis) verlängert werden. Vor dem 19.01.2013 ausgestellte Führerscheine müssen bis spätestens 2033 umgetauscht und dann alle 15 Jahre verlängert werden. Die Fahrerlaubnis für Zweiräder und PKW bis 3,5t wird aber weiterhin unbefristet erteilt, existierende Befristungen der anderen Klassen bleiben unverändert.

Für den Zweiradsektor sehen wir mit der neuen Regelung überwiegend Verbesserungen, aber auch einen wesentlichen Nachteil auf uns zu kommen. Letzterer besteht darin, dass künftig eine Aufstiegsprüfung zur offenen Klasse A erforderlich sein wird. Besser wird dagegen in Zukunft Folgendes:

- Theoretischer Unterricht und Prüfung für eine Zweiradfahrerlaubnis müssen in aller Regel nur noch 1 x im Leben absolviert werden, entweder für den A1 (Leichtkraftrad), den A2 (35 kW) oder gleich den offenen A-Schein.

- Beim Aufstieg vom Leichtkraftrad (A1) zum A2 (35 kW) und/oder vom A2 zur offenen Klasse A muss nur eine praktische Prüfung absolviert werden, Fahrstunden und theoretische Prüfung entfallen.

- das gilt ausdrücklich auch für Inhaber von PKW-Führerscheinen von vor dem 1.4.1980, die damit die Klasse A1 (Leichtkrafträder) besitzen. Auch diese brauchen für die Klasse A2 nur eine praktische Prüfung zu bestehen.

- Laut der EU-Führerscheinrichtlinie dürfen Inhaber der Klasse A2 auf 35 kW gedrosselte Motorräder nicht fahren, wenn deren ursprüngliche Leistung mehr als 70 kW betrug. Diese Einschränkung wird jedoch nicht in deutsches Recht umgesetzt! Das heißt, auch jedes auf 35 kW gedrosselte Motorrad kann weiterhin von Fahranfängern gefahren werden!


- Wer die Klasse A (beschränkt auf 25 kw) noch vorher macht, darf ab dem 19.01.2013 auch bis zu 35 kW (48 PS) fahren und muss trotzdem keine Aufstiegsprüfung machen.

- Die deutsche Sonderregelung mit maximal 80 km/h für minderjährige Leichtkraftradfahrer wird endlich abgeschafft.

- Wer seinen Leichtkraftrad-Führerschein (A1) noch vorher bekommt, kann diesen ab dem 19.01.2013 umschreiben lassen und darf dann auch vor dem 18. Geburtstag Leichtkrafträder mit bis zu 11 kW (15 PS) unbeschränkt fahren.

- Der sogenannte Direkteinstieg zur offenen Klasse A ist zukünftig mit 24 statt bisher 25 Jahren möglich. Das Mindestalter für die anderen Fahrerlaubnisse für motorisierte Zweiräder bleibt unverändert.

- Prüfungsfahrzeuge (und damit Fahrschulfahrzeuge) für Klasse A1 müssen zukünftig mindestens 115 ccm haben und nur noch 90 km/h schnell sein, für die Klasse A2 sind mindestens 395 ccm, 25 kW und 130 km/h bei maximal 0,2 kW/kg gefordert, für Klasse A (offen) 50 kW, 595 ccm und 180 kg.

Wie Sie sicher schon wissen, dürfen bereits heute 17-jährige Besitzer des Führerscheins Klasse B (begleitetes Fahren ab 17) Kleinkrafträder (bis 45 km/h, Führerschein Klasse M (aktuell) bzw. Klasse AM ab 19.01.2013) fahren.

von Nobbi 04.10.2012 17:46



Suzuki Burgman 650 2013

5* Superior Scooter von Suzuki. Noch mehr Luxus für Fahrer und BeifahrerIn.

http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=rvNxW-8rLb4

Schon immer stand der Name Burgman in der Scooter-Welt für Luxus, Komfort und Dynamik auf zwei Rädern, und für Generationen von Fans hat er das Erlebnis Scooterfahren neu definiert. Jetzt hat Suzuki den Weg frei für einen neuen Burgman 650 gemacht. Noch bedienerfreundlicher, mit noch weicherer Leistungsabgabe und noch hochwertiger verarbeitet.




Der Fahrer des Burgman 650 wird über die Instrumente immer bestens informiert. Große, leicht ablesbare Analoginstrumente für Drehzahl und Geschwindigkeit flankieren ein Digitaldisplay mit Anzeigen für Kilometerstand, zwei Tageskilometerzählern, Durchschnittsverbrauch, Tankinhalt, Kühlmitteltemperatur, Außentemperatur, Uhrzeit, Ölstand, fälligen Ölwechsel, Automatikmodus („Drive“ und „Power“) sowie der Ganganzeige (für manuellen Modus).

Eco Drive-Anzeige.
Die neue Eco Drive-Anzeige des Burgman 650 fördert eine umweltschonende Fahrweise. Die Eco Drive-Anzeige am Armaturenbrett leuchtet immer dann auf, wenn man kraftstoffsparend fährt – der Fahrer kann sich so nach und nach eine entsprechende Fahrweise aneignen*.

Ausstattung – viel Stauraum
Der Burgman 650 bietet jede Menge Platz. In das beleuchtete 50-Liter-Staufach unter der Sitzbank passen zwei Vollvisierhelme. Mit dem beiliegenden Seilschloss kann ein Helm außen befestigt werden, wenn der Platz im Staufach benötigt wird. Drei Staufächer unter dem Lenker bieten Platz für Karten und was man sonst noch unterwegs braucht. Eine 12 V-Steckdose, etwa zum Aufladen eines Mobiltelefons, ist ebenfalls vorhanden.

Sicheres Parken
Eine per separatem Hebel zu aktivierende Feststellbremse gibt zusätzliche Sicherheit. Die elegante Form des neuen Hebels erleichtert die Bedienung.

Das Executive-Erlebnis
Für noch mehr Luxus unterwegs bietet die Executive-Ausführung drei exklusive Features.

Griffheizung
Luxus fängt für Suzuki bei den Händen des Fahrers an. In den Lenkergriffen sitzen elektrische Heizelemente — der Fahrer kann die Lenkerheizung selbst regulieren, sobald es unangenehm kalt wird.

Sitzheizung
Ein Schalter neben dem Zündschloss aktiviert die elektrische Sitzheizung für Fahrer und Beifahrer. So lässt sich auch an kalten Wintertagen das Vergnügen, den luxuriösesten Scooter zu fahren, mit vollem Komfort genießen.

Beifahrer-Rückenlehne
Eine zusätzliche Rückenlehne für den Beifahrer sorgt für noch mehr Komfort und gibt ein sicheres Gefühl beim Reisen zu zweit.



Zubehör
- Topcase
- Seitenblende
- Front-Zierkit aus Chrom
- Gepäckrolle

Farbvarianten
- Pearl Bracing White (RB5)
- Metallic Mat Fibroin Gray (PGZ)
- Glass Sparkle Black (YVB)

von Nobbi 02.10.2012 15:48

Ab in die Werkstatt" heißt es für alle Zweiradfahrer, die eine Suzuki DL 650 V-Strom oder einen Suzuki Burgman AN 400 oder AN 650 Roller aus dem Modelljahr 2012 ihr Eigen nennen. Bei den Fahrzeugen können nämlich die Bremslichtschalter der Handbremse ihren Dienst versagen. Im Fall der beiden Großroller bedeutet das sogar, dass sich das Fahrzeug nicht starten lässt, in jedem Fall aber kann es vorkommen, dass beim Bremsen das Bremslicht des Fahrzeugs nicht aktiviert wird. Im Extremfall erkennt der nachfolgende Verkehr das Bremsmanöver zu spät, ein Auffahrunfall wäre die Folge.

In Deutschland sind insgesamt 1 576 Einheiten betroffen. Die Halter der entsprechenden Fahrzeuge werden schriftlich über den Rückruf informiert und in die Werkstatt gebeten. Die Händler der Marke ersetzen die schadhaften Schalter kostenlos. Der Austausch des Bauteils dauert zwischen 15 und 30 Minuten. Bei der DL 650 handelt es sich um einen Schalter, bei den Rollern um zwei.

von Nobbi 03.06.2012 00:53

Piaggio schickt Groß-Scooter raus


Die neue X10 wird es in drei Hubraumklassen geben.

Piaggio bringt mit der X10-Reihe eine neue Maxi-Scooter-Familie auf den Markt. Das neue Flaggschiff ist ab sofort in den Hubraumklassen 125, 300 und 500 ccm zu haben und besticht vor allem durch sein modern gezeichnet Äußeres. Dazu kommen elektrisch einstellbare Hinterradfederung, Automatikgetriebe, Bordcomputer, Helmfach, Windabweiser, ABS, Anti-Schlupf-Regelung und eine automatische Feststellbremse. Für Komfort sollen eine breite und weiche Sitzbank sowie ausreichend Federweg sorgen.

Die Preise beginnen bei der 125er (15 PS) bei 5890 Euro, (ohne ABS 4.890 Euro), die 300er (33 PS) kostet 6990 Euro und die 500er (41 PS) 7790 Euro.

Angetrieben werden die Scooter von Einzylinder-Viertakter-Motoren mit vier Ventilen. Die X10 muss sich im wachsenden Markt der Maxi-Scooter nicht nur gegen eine starke Konkurrenz aus Japan stellen, sondern auch den beiden neuen 600er Rollern von BMW.

von Nobbi 31.05.2012 15:43

Piaggio X10 350 – weniger ist mehr


Irgendwie ist es ja nur schwer nachvollziehbar: Nachdem sich bis anhin nur wendige Hersteller intensiv um das Segment der Maxi-Scooter bemüht haben, sind nun plötzlich alle da. Nach Aprilia, BMW, Honda, Kymco und Yamaha lässt nun auch Piaggio ein komplett neues Roller-Flaggschiff vom Stapel laufen – oder korrekt sogar deren drei. Der neue X10 wird mit 500er-, 350er- und 125er-Motoren produziert. Doch weil die 125er-Variante für einen Scooter dieses Kalibers dem Schweizer Importeur als zu schwachbrüstig erscheint, werden hierzulande lediglich die beiden stärker motorisierten Modelle angeboten. Im Gegensatz zu den meisten anderen Maxis begnügen sich diese mit nur einem Zylinder, was jedoch nicht zwingend ein Nachteil sein muss, wie eine erste kurze Testfahrt anlässlich der Pressevorstellung in Paris zeigte.
Antischlupfregelung

Bezüglich Ausstattung lässt der X10 kaum Wünsche offen, das zeigt bereits ein Rundgang um das stehende Fahrzeug. Grosse Windschutzscheibe, seitliche Klarsichtdeflektoren und lange, breite Fussflächen versprechen guten Wetterschutz. Im überdurchschnittlich grossen Staufach unter der Sitzbank ist ausreichend Platz für zwei Integralhelme und mehr. Als nettes, aber nicht wirklich notwendiges Gadget erscheinen uns die hinterleuchteten Symbole der Lenkerarmaturen. Wesentlich nützlicher sind dagegen die 12-Volt-Steckdose und der USB-Anschluss als Stromversorgung für Navi, Smartphone, MP3-Player und so weiter. Beide befinden sich in unterschiedlichen Handschuhfächern des breiten Beinschilds. Clever gelöst ist auch die Funktionsweise der Feststellbremse, welche automatisch mit dem Ausklappen des Seitenständers aktiviert wird und dadurch das Wegrollen des abgestellten Fahrzeuges auf abschüssiger Fahrbahn verhindert. Mit Dual-ABS, Antischlupfregelung und in der 500er-Version mit per Knopfdruck einstellbarem Federbein hinten hat der X10 auch in technischer Hinsicht mehr zu bieten als viele andere Maxi-Scooter.

Ob der optische Eindruck hält, was er verspricht, zeigt die Probefahrt. Leider ist das effektive Flaggschiff, der X10 500, erst ab Juli verfügbar. Für unsere kurze Testfahrt müssen wir uns deshalb mit dem X10 350 begnügen, dessen effektiver Hubraum jedoch lediglich 330 ccm misst. Nun, für eine kurze Runde durch den hektischen Verkehr der französischen Metropole ist die schwächere Motorvariante ausreichend, zumal auf dem regennassen Kopfsteinpflaster und den glitschigen Zebrastreifen Vorsicht geboten ist. Doch genau hier und bei solchen Bedingungen kann die Frage nach dem Sinn einer Antischlupfregelung für ein lediglich 33,3 PS starkes Fahrzeug klar mit Ja beantwortet werden. Die elektronische Fahrhilfe reguliert das zum Durchdrehen neigende Antriebsrad jederzeit souverän und kaum wahrnehmbar. – Ähnlich unspektakulär und wirkungsvoll verhindert das Dual-ABS das Blockieren der Räder bei einer Vollbremsung. Das Verbundsystem verteilt die Bremskraft immer auf beide Räder, wobei je nach Zug am Vorder- oder Hinterrad-Bremshebel dem entsprechenden Rad die stärkere Bremswirkung zugeordnet wird. Das System funktioniert perfekt. Lediglich die Dosierung an den für lange Finger konzipierten und nicht verstellbaren Bremsgriffen lässt zu wünschen übrig.
Eco-Modus anwählbar

Mit 196 kg ist der X10 350 wesentlich leichter als alle Zwei-Zylinder-Maxis. Dadurch kann er beim Beschleunigen an der Ampel überraschend gut mithalten. Im mittleren Bereich lässt er jedoch nach, und über 100 km/h sprinten ihm stärker motorisierte Kontrahenten davon. Die Höchstgeschwindigkeit von angeblich rund 140 km/h konnte aufgrund der Streckenwahl nicht ermittelt werden. Per Knopfdruck lässt sich ein Eco-Modus anwählen, der die Leistung und den Benzinverbrauch reduzieren soll. In der Praxis ist der Leistungsverlust kaum wahrnehmbar. Dafür werden beim Fahren weitgehend alle eingangs erwähnten optischen Eindrücke positiv bestätigt. Die Ergonomie für Fahrer und Sozius passt sehr gut.

Der neue X10 350 hat zweifellos das Format eines echten Maxi-Scooters, und das zu einem interessanten Preis von 8495 Franken. Bezüglich Leistung kann er mit den diversen neuen Zwei-Zylinder-Mitbewerbern jedoch nicht ganz mithalten. Letzteres gelingt eventuell eher dem stärker motorisierten Schwestermodell Piaggio X10 500.

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